
heute erzähle ich euch von einer reise, einer reise in die tiefe meines herzens. heute sprechen wir auf deutsch.
es ist eine besondere reise, auf die ich euch heute mitnehmen darf. und die, die mich kennen, werden wissen, dass es für mich dennoch keine unübliche reise ist.
ich durfte in den letzten 12 wochen am roots of life programm mit melanie dominiak teilnehmen –
eine reise in die tiefe der eigenen angst und durch sie hindurch zurück ins eigene herz – zurück ins vertrauen.
ich habe melanie durch „zufall“ im internet gefunden. ich war bei einem event von ihr dabei und die klare, sanfte, liebevolle art, mit der sie uns durch eine erste übung zum thema angst geführt hat, hat mich direkt begeistert. ein paar tage habe ich hin und her überlegt, habe mich hingezogen gefühlt und gezweifelt, wusste im herzen bereits, dass ich an ihrem programm teilnehmen würde, und war mir doch nicht sicher, ob und wie.
ich hatte den ersten call mit ihr, und auch dieser war klar, verbunden, liebevoll – und ich wusste, ich würde es möglich machen.

denn wenn mein herz mich so klar ruft, darf mein verstand kooperieren – egal, worum es geht.
auf dem programm stand: den eigenen ängsten begegnen. sie kennenlernen und durch sie wachsen. genau das war es, was ich wollte. und das war es auch, wovor sich mein inneres gesträubt hatte.
ein teil von mir wollte diese irrationalen angstgefühle nur über bord werfen – so schnell und effektiv wie möglich.
meine angst war mir unbequem, lästig, ein „feind“. ich war wahrscheinlich schon immer etwas ängstlich, aber in den letzten jahren hat sich diese leise angst in eine panik entwickelt, die sich nur schwer ausblenden ließ. und ich habe es gehasst.
es hat nicht zu der person gepasst, die ich sein wollte: mutig, stark, furchtlos. zentriert. jemand, an den andere sich wenden können. jemand, der immer stark ist. immer bereit.
inzwischen ist mir klar, dass diese eigenschaften sich nicht gegenseitig ausschließen. im gegenteil – sie bedingen einander sogar.
wie melanie sagte: gefühle sind ein paket. wir können nicht die großartigste freude fühlen, wenn wir unsere angst ablehnen. unsere gefühle machen uns ganz, sie machen uns menschlich, sie machen uns zu denen, die wir sind.
ich hatte angst, meiner angst so intim zu begegnen, aber meine neugier war größer. und vor allem wusste ich:
so wie es war, konnte es nicht bleiben. ganz einfach. ich wollte mehr vom leben, als mich hinter meiner angst zu verstecken. schon immer – und jetzt erst recht.
ein paar wochen nach meinem ersten kontakt mit melanie kam ein absolut liebevolles paket bei mir an – samt prozessbuch, amethyst, räuchermaterialien und ätherischem öl (und ein paar weiteren überraschungen!).

wir haben uns einmal in der woche über zoom getroffen und sind tief in die materie eingestiegen. das programm war eine zusammensetzung aus psychologischen, ganzheitlichen und energetischen ansätzen.
im ersten modul ging es um den nährboden – ängste, psychosomatik, die verschiedenen ebenen, die in unserer erfahrung zusammenwirken.
das heißt konkret: wenn da angst ist – wo kommt sie her? welcher teil von uns kommuniziert da mit uns und was möchte er uns sagen?
ab dem ersten moment habe ich dieses programm geliebt. in meiner arbeit setze ich mich viel mit diesen themen auseinander, und melanie hat mit ihrem hintergrundwissen aus der psychologie immer wieder aspekte eingebracht, die mich überrascht und begeistert haben.
wir haben uns angeschaut, welche körperlichen themen und symptome mit welchen energetischen und emotionalen aspekten zusammenhängen und diese bereiche weiter erforscht – immer anhand von beispielen der teilnehmerinnen.
kommt die angst aus einem glaubenssatz, einem gedanken oder einer körperlichen erinnerung?
wovor schützt dich der körper, und was möchte er dir sagen?
was denken wir über unsere ängste – und wo kommen sie her?
wir sind in diesen ersten wochen so tief gegangen, dass ich darüber ein kleines buch schreiben könnte. doch das hat melanie mit ihrem prozessbuch schon getan.
dieses programm ging viel tiefer, als nur die eigenen ängste und trigger loszuwerden – es war wie eine reise durch die persönliche geschichte. durch die teile, die man sich gern erhält, und die, die man guten gewissens endlich loslassen kann.
eine reise von der selbstkritik hinein in die selbstannahme. eine reise zurück ins eigene herz.
im zweiten teil sind wir unserem inneren kind begegnet. für einige war es neu, ungewohnt – für alle war es bereichernd. am ende jedes treffens hat melanie uns durch eine übung geführt, um das gelernte wirklich zu fühlen. um es zu verkörpern.
die angst kommt in so vielen fällen aus unserem kopf, dass es eine riesige heilung ist, sie einfach in einem sicheren rahmen im körper zu fühlen. mit ihr zu sein, sie an der hand zu halten.
in den ersten augenblicken war es schwer, so mit meiner angst zu sein, ihr den raum zu geben, sich auszudrücken – doch von session zu session ist es leichter geworden.
allein das hatte sich für eine weile unmöglich für mich angefühlt: einfach mit meiner angst zu sein. im frieden, im vertrauen in mich und meinen körper. etwas das so unangenehm ist ganz zu fühlen und gleichzeitig im vertrauen zu sein.

wir sind tief in verschiedenste aspekte eingestiegen. wir alle haben unsere human design chart erhalten und persönliche impulse dazu, wie uns dieses wissen auf unserer reise unterstützt. wir sind auf die energietypen und sternzeichen eingegangen, auf die energie dahinter und das potenzial, was darin verborgen liegt.
ich bin schnell in diesem raum gelandet. es hat sich nach zuhause angefühlt, diese zeit mit frauen zu verbringen, die alle auf die eine oder andere art und weise eine ähnliche erfahrung gemacht haben wie ich selbst: plötzliche, unerklärliche angst und scheinbar kein weg da raus.
ich glaube wirklich, nach diesen 12 wochen noch mehr, dass diese symptome ein effekt der art und weise sind, wie wir heutzutage gesellschaft leben. aber das ist eine andere geschichte.
wir haben uns untereinander in unserer gruppe ausgetauscht, und es gab immer raum für fragen und impulse. melanie ist voller liebe, klarheit und witz auf die fragen und sharings eingegangen, und jeden sonntag haben wir uns über die vergangene woche ausgetauscht.
wir haben tief gearbeitet. wir haben den nährboden geklärt, die gründe und zusammenhänge der ängste erforscht und uns wieder an die magie des vertrauens erinnert – das vertrauen in die körperweisheit, ins fühlen und sein.
und dann sind wir ins träumen übergegangen. oder vielmehr noch: ins manifestieren.
wenn alles möglich ist – wo möchtest du dann hin? was möchtest du erleben?
wenn wir das alte erstmal losgelassen haben ist da wieder raum für so viel mehr. so viel freude, so viel tiefe.

es ist wichtig, die eigene richtung zu kennen. alles wird leichter, wenn wir uns auf unsere vision zu bewegen anstatt von etwas weg.
wir sind auf die universellen gesetze eingegangen, auf die grundlagen von polarität und energie – ein wirklicher allrounder.
melanies unterstützung war wundervoll. eine ode an die gemeinschaft, an das gemeinsam lernen und erinnern.
diese zeit hat für mich alles verändert. nicht, weil melanie etwas bestimmtes getan hat, sondern weil dieser raum mir die möglichkeit gegeben hat, mich selbst nochmal auf eine ganz neue art und weise zu erfahren.
mir selbst nahe zu kommen – in all dem, was ich fühle, in all dem, was ich bin.
und das ist ein geschenk – ein ganz wundervolles und unbezahlbares geschenk. ein raum voller tools und impulse mit einem sicherheitsnetz aus gemeinschaft, das einem erlaubt, mutige neue schritte zu machen.
ich hatte angst vor dem leben. ich hatte angst vor allem – nicht, weil es wirklich etwas gab, vor dem ich hätte angst haben müssen, sondern weil mir die angst zur gewohnheit geworden war. melanies erfahrung, ihre liebe und ihre führung haben mich daran erinnert, dass es noch so viel mehr an wundern zu erfahren gibt.
dass ich voller liebe für diese welt bin und mich lange genug versteckt habe. dass ich nicht furchtlos sein muss, um mutig zu sein – sondern im gegenteil: wahrer mut liegt darin, die dinge mit ein bisschen angst zu machen. mit der angst an meiner hand.
ich habe es gewagt – und wer hätte das gedacht: es war wundervoll. und das ist es noch immer. und wer hätte gedacht, dass die angst tatsächlich leiser wird, wenn ich ihr erst einmal zuhöre.

Hinterlasse einen Kommentar